Über Dominica


Die Naturinsel der Karibik

[German]

We travel, initially, to lose ourselves; and we travel, next to find ourselves. We travel to open our hearts and eyes and learn more about the world than our newspapers will accommodate. We travel to bring what little we can, in our ignorance and knowledge, to those parts of the globe whose riches are differently dispersed. And we travel, in essence, to become young fools again- to slow time down and get taken in, and fall in love once more.

– Pico Iyer

Über die Naturinsel Dominica

Einmalige Natur. Natürliche Einzigartigkeit. Eine opulente Bildertapete aus üppigen Regenwäldern, Flüssen und Wasserfällen, mit vulkanischen Wundern an Land und unter Wasser.  Die Bewohner Dominica´s heißen Sie willkommen, um die Schönheit und Ruhe der Naturinsel Dominica mit ihnen zu teilen. Die reiche Kultur der Menschen zu entdecken. Eine bereichernde Ökotourismus-Erfahrung zu machen. Die physische Herausforderung von Extrem-Abenteuern anzunehmen. Oder die Ruhe eines abgeschiedenen Spas zu genießen. Wenn Sie Dominica entdecken, entdecken Sie sich selbst und machen eine unvergleichliche karibische Erfahrung.

Wo ist Dominica?

Dominica befindet sich beim 15. Breitengrad und dem 61. Längengrad. Die Insel liegt in der Mitte der Gruppe der Ostkaribischen Inseln, nur wenige Kilometer von Martinique im Süden und Guadeloupe im Norden entfernt. Ihr offizieller Name, der aber hauptsächlich in amtlichen Verlautbarungen und zur Unterscheidung von der nördlich gelegenen karibischen Schwesterinsel Dominikanische Republik verwendet wird, lautet Commonwealth of Dominica. Bekannt ist sie als Die Naturinsel Dominica. Regenwald bedeckt 2/3 der Insel und ist Heimat für 1.200 Pflanzenarten. Flüsse, Seen, Bäche und Wasserfälle sind zahlreich vorhanden, der relativ hohe jährliche Niederschlag sorgt dafür, dass sie immer reichlich mit Wasser versorgt werden.  Ihr vulkanischer Ursprung ist für umfangreiche geothermische Aktivitäten sogar Unterwasser verantwortlich. Der Morne Trois Pitons National Park war das erste UNESCO Weltkulturerbe in der östlichen Karibik. Die Insel ist mit nur 70.000 Einwohner auf 749 km² relative dünn besiedelt. Ein bedeutender Teil der Bevölkerung lebt in und um die Hauptstadt Roseau. Um die 80 % der Einwohner sind römisch-katholisch. Englisch, das in einem melodischen französischen Tonfall gesprochen wird, ist die offizielle Landessprache, jedoch spricht ein großer Teil der Bevölkerung auch Kwéyòl (Kreolisch) und ein paar Dörfer im Norden sprechen das Kokoy.

Dominicas Geschichte

Geologisch betrachtet ist Dominica eine der jüngsten Inseln des Karibischen Atillenbogens. Sie ist erst rüstige 26 Millionen Jahre alt, entwickelt sich aktiv weiter mit ständigen geothermischen Aktivitäten. Dominica´s erste Einwohner, die Ortoroiden, kamen um 3100 v. Chr. aus Südamerika und blieben bis ca. 400 v. Chr. Als nächstes kamen die Arawaken, die sich um ca. 400 n. Chr. niederließen. Um 1400 n. Chr. zogen die Kalinago von Südamerika kommend auf aggresive Art und Weise durch die Karibik, indem sie die Arawaken der ganzen Region einschließlich Dominica eliminierten. Als Christoph Kolumbus im Jahre 1493 die Ära der Kolonialisierung auf Dominica einleutete, ereilte die Kariben dasselbe Schicksal wie seinerseits die Arawaken. Den der Insel durch die Kalinago gegebene Name “Waitukubuli” ignorierend, benannte Kolumbus sie in Dominica um, weil er die Küste das allererste Mal an einem Sonntag erreichte. Die Kariben hielten den spanischen Kolonialisierungsbemühungen erfolgreich stand, die Briten und die Franzosen, die ab 1600 v. Chr. folgten, bekämpften sich gegenseitig und die Kariben, da ein jeder die Insel für sich beanspruchte. So verloren die Kariben durch zahlreiche Kämpfe und eingeschleppte Krankheiten schrittweise die Kontrolle über die Insel und flohen zurück nach Südamerika. Dennoch gibt es heute noch ca. 2.000 Kariben auf der Insel, die meisten von ihnen leben im Karibengebiet im Nordosten Dominica´s. Sie werden sicher bemerken, dass viele der Ortsnamen auf Dominica eine Mischung aus dem Karibischen, dem Französischen und dem Englischen sind, was die Kämpfe der letzten 500 Jahre widerspiegelt.
Am 3. November 1978 wurde der Insel schließlich von Großbritannien die Unabhängigkeit gewährt. Die neue Ära von Frieden und Unabhängigkeit brachte verstärkte Herausforderungen mit sich sowie ökonomische und politische Anstrengungen. In der Mitte der 80er Jahre fand Dominica ihren Weg zu einem stabilen und friedlichen Land. Der Erfolg des Handels mit Bananen, das wichtigste Exportprodukt der Insel, brachte einen wirtschaftlichen Aufschwung mit sich. Jedoch musste Dominica im Jahre 1992 durch den Verlust des Zugangs zum bevorzugten englischen Markt einen einschneidenden Rückgang des Bananenexports hinnehmen. Heute investiert die Regierung Dominca´s mit Fokus auf die unübertroffene Naturschönheit und die Popularität von Tauchen, Wandern und Öko-Reisen massiv in den Tourismus, um die wirtschaftliche Entwicklung anzukurbeln.

Menschen + Kultur

Dominica ist ein pulsierender Schmelztiegel von europäischer und afrikanischer Kultur, bereichert durch die einzig übriggebliebenen prä-Kolumbianischen Kariben-Indianern. Die indianischen Einwohner Dominica´s, die Kalinago, so die korrekte Bezeichnung, bewohnen ein 15 km² großes Gebiet bzw. Reservat an der Ostküste der Insel. Verschiedene Stämme, die seit ca. 3000 v. Chr. Dominca zu ihrem Zuhause machten, nannten die Insel “Waitukubuli”, was in der Sprache der Kalinago so viel bedeutet wie “hochgewachsen ist ihr Körper”. Trotz jahrhundertelangem heftigen Widerstand gegen die europäische Kolonisation unterlagen die Kalinago schließlich der Gier und der Tyrannei durch Spanier, Engländer und Franzosen. Ihre Macht auf der Insel schwand mit jeder größeren Offensive der Europäer. Im Jahre 1903 stimmte der damalige Britische Verwalter, Heskith Bell, zu, den Kariben 15 km² Land zu überlassen, erkannte den Karibenhäuptling in einer feierlichen Zeremonie als solchen an und gewährte finanzielle Unterstützung. Heute leben noch ca. 2.200 Kariben in dieser Enklave, das nun als das Carib Territory bekannt ist. Potentielle Besucher sollten sich von der Illusion verabschieden, primitive Menschen in Baströckchen, die ihre ursprüblichen Rituale praktizieren, vorzufinden. Es gibt nur wenig, das sie vom Rest der Bevölkerung unterscheidet. Dennoch ist es noch immer möglich, einen flüchtigen Einblick in die Wurzeln ihrer Ahnen zu erhaschen, speziell das Handwerk, den Kanubau und äußerliche Merkmale betreffend. Außerdem kann man Gemeinschaftsgebäude in original Stammesbauart, in denen traditionell gekocht wird, bewundern.

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Questions

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